Dyp - Deep Down - Tief - Lofoten 2014

 

In der Tiefe - zumindest in Taucherdimensionen - verblassen die Farben. Zuerst wird rot zu grau, bis schliesslich blau verschwindet. Unter dem Licht der Viedo-Lampen an der Kamera eröffnen sich neue Welten. Die Tauchgänge dort hinab in 30 bis 40 Meter Tiefe sind kurz. Die Einblicke sind atemberaubend.

 

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Maneter - Jellyfish - Quallen - Lofoten 2014

 

Plötzlich tauchen sie aus dem Tiefblau über einem auf - Quallen. Sie lassen sich treiben, bewegen sich oft knapp unter der Wasseroberfläche, fangen mit ihren Tentakeln Plankton. Die augenlosen Tiere scheinen das Licht der Lampen zu bemerken, einige beginnen intensiv zu leuchten, andere verharren. Jedes Mal ein faszinierendes Schauspiel.

 

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Fisk - Fish - Fische - Lofoten 2014

 

Auf meinen ausgedehnten Tauchtouren begegnen mir viele Fische. Manche sind scheu, verstecken sich. Manche liegen reglos auf dem Grund und vertrauen ihrer Tarnung. Für mich jedes Mal eine Herausforderung, mich sachte zu nähern, Zentimeter um Zentimeter, Fokus auf das Auge - auf den Auslöser drücken.

 

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Nakensnegler - Nudybranchs - Nacktschnecken - Lofoten

 

Im Garten sind sie verschmäht. Unter Wasser eine Augenweide. Welche Farbenpracht diese oft nur ein bis zwei Zentimeter langen Tierchen mit sich herumtragen, welch unglaubliche Formen! Sie kriechen über Kelp, knabbern an den Pflanzen und Weichkorallen, begegnen sich, fliegen durch das Wasser, klammern sich fest, tänzeln grazil.

 

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Sjøpølse - Sea Cucumber - Seegurke - Lofoten 2014

 

Pflanze oder Tier? Beim ersten Anblick hätte ich auf eine Pflanze getippt. Sie sieht aus wie ein kleiner Baum mit Ästen, die in feinste Verästelungen übergehen. Damit wird Plankton gefangen. Aber wie gefressen? Ein Ast – oder eben Arm – geht zum Mund, verschwindet dort für Sekunden und kommt wieder raus. Abwechslungsweise einer nach dem anderen.

 

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Dyk - Diving - Tauchen - Lofoten 2014

 

Nur wenige Meter unter der Oberfläche überrascht eine farbenprächtige Unterwasserwelt. Einsiedlerkrebse stolpern über Muscheln, Schnecken kriechen über die Steine, Seeanemonen fischen sich mit ihren Tentakeln die Nahrung aus dem Wasser. Erste Eindrücke einer Makrotour im fünf Grad kalten Polarmeer er Lofoten.

 

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Søppel - Waste - Müll - Lofoten 2014

 

Nicht alles, was ich im Wasser sehe, gehört auch dorthin. Aus den Augen aus dem Sinn. Manche Bewohner der Schären und Inseln wählten das Meer als Müllhalde. Autobatterien, Kassettenrekorder, Feldstecher, Fässer, Waschmaschinen, Pinsel, Winkelschleifer liegen auf dem Grund. Salz nagt am Metall. Seeigel und Muscheln haften an Kunststoff.

 

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Nordlys - Polar Light - Nordlicht 2014

 

Das Nordlicht ist auch während den wärmeren Monaten des Jahres sichtbar - dunkle Nächte vorausgesetzt. Letztmals sah ich das Himmelsspektakel am 6. April 2014, erstmals wieder am 31. August 2014. Die Kamera «sieht» deutlich mehr Farben als wir. Unsere Augen sind bei Dunkelheit nicht in der Lage, die Farbtöne zu unterscheiden.

 

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Svalbard - Spitsbergen - Spitzbergen 2014

 

Noch 1300 Kilometer bis zum Nordpol. Svalbard – wo mehr Eisbären leben als Menschen. Wenn sich bereits im September der Winter sanft über die arktische Inselgruppe legt, fressen die Tiere ihre letzen Fettreserven an, verwelken die Blüten der fragilen Pflanzen, leuchten die Farben gegen das heranschleichende Grau an.

 

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Fuglefjell Hornøya - Bird Cliff Hornøya - Vogelfelsen

 

Hornøya ist der nordöstlichste Punkt Norwegens. Auf der Insel brüten Papageientaucher, Krähenscharbe, Alk, Lumme und verschiedene Möwenarten. Wir übernachteten beim Leuchtturm - und erhielten Einblick in das Leben der Vögel, wie sie sich von den Klippen stürzen, mit dem Wind spielen, auf Nahrungssuche fliegen und ihren Nachwuchs füttern.

 

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Havsule - Northern Gannet - Basstölpel - Vesterålen 2014

 

Rob vom Tromsø Museum beringt auf einem Vogelfelsen vor der Vesterålen-Inselgruppe junge Basstölpel und führt wissenschaftliche Untersuchungen durch. Das ermöglicht mir Einblicke in das Leben dieser eleganten Flieger und begabten Fischer. Aus bis zu 40 Metern Höhe stürzen sich die Vögel ins Meer und tauchen bis 15 Meter tief.

 

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Havfiske - Deep-Sea Fishing - Hochseefischen - Lofoten

 

Von Januar bis April kommen die Dorsche aus der Barentssee, um vor den Lofoten zu laichen. Bei Wind und Wetter - selten auch Sonnenschein - fahren die Fischer auf das Meer, holen ihre Netze aus der Tiefe. Die Breisund hat eine Quote von 100 Tonnen Dorsch pro Saison. Drei Mann arbeiten auf dem 17 Meter langen Holzboot.

 

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Tørrfisk - Stockfish - Stockfisch - Lofoten 2014

 

Dorsche hängen auf den Lofoten zu abertausenden auf Holzgestellen, zusammengebunden an den Schwanzflossen, drei bis vier Monate lang. Unter zuhilfenahme von Salz verlieren die Körper 70 Prozent ihres Gewichtes. Der so konservierte Fisch wird vor allem nach Spanien, Portugal und Italien exportiert und dort zur Delikatesse.

 

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Die Geschichten zu den Bildern. Hier geht's zum neusten Blog abgetaucht

Robert Hansen                           

abgetaucht in den Weltmeeren

                     

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