Spitzbergen - Juni 2017

 

Tauchen nahe des Nordpols auf dem 78 Breitengrad. An der Westküste von Spitzbergen tauchen Belugas, Buckelwale, Walrosse, Robben - und wenige Menschen. Die Wassertemperatur leigt im Sommer knapp über dem Gefrierpunkt. Das Leben unter Wasser ist farbenprächtig.

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Galapagos - Dezember 2016

 

Die faszinierende Tierwelt der Galapagosinseln setzt sich unter Wasser fort. Tauchende Iguanas an der Ostküste von Isabella, Hammerhaischulen vor Wolf und Darwin, überall farbüberbordendes Makroleben in der kühlen Gewässern am Äquator.

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Lofoten / Vesterålen - Juli 2016

 

Nach zwei Jahren wieder in den vertrauten Gewässern. Die Sicht ist durch die Algenblüte arg getrübt. Erst ab 30 Metern Tiefe in deutlich kälteren Schichten wird das Wasser klarer. Das Makroleben ist üppig. Korallenfressende Schnecken, zutrauliche Fische, kanibalische Krabben und vor den Vesterålen begegnen wir Pilotwalen. 

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Saltstraumen - Juli 2016

 

Der Saltstraumen bei Bodø in Norwegen ist der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Durch einen engen Kanal drücken zwischen Ebbe und Flut die Wassermassen in einen weitläufigen Fjord. Die Strömung erreicht 35 Kilometer pro Stunde. Das nährstoffreiche Wasser aus der Tiefe lässt an den Felswänden ein einzigartiges Tierleben gedeihen.

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Utvorda - Juli 2016

 

Auf Entdeckungsreise an den Küsten Mittelnorwegens. Sven Gust gründete die Tauchbasis Northern Explorers. Kaum jemand hat so viele Tauchgänge in diesen Gefilden absolviert. Kaum eine Tier- oder Pflanzenart, die er nicht schon vor seiner Linse hatte. Die Felswände um Utvorda im Namsfjord sind voller Leben. 

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Gozo – April 2016

 

Tief hinein in dunkle Höhlen und von Rost zerfressene Wracks, entlang von Steilküsten und 60 Meter runter in die tiefblaue Tiefe, so lange wie die Flaschen Luft hergeben. Till ist ein zuverlässiger Buddy, schleppt die Kamera, entdeckt kleinste Nacktschnecken. Bleibende Begegnungen mit Fischen, Müränen, Oktopus, Seesternen und Sepien.

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Gozo - Oktober 2015

 

Eine Herbstreise, nochmals nach Gozo, abtauchen mit dem Nautic Team. Mit Mirco berechne ich Luftvorräte und bin nach einer  lehrreichen Ausbildung nun auch offiziell Solotaucher. Mit Till entdecke ich an bekannten Tauchplätzen in Höhlen, an Steilwänden und in Wracks neue Unterwasserkreaturen. Wiederum ein grandioses Macro-Farbspektakel. 

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Schottland - August 2015

 

Wieder einmal in kälteren Gewässern unterwegs. Bei den Tauchgängen vor den Küsten Schottlands begegnen wir viel Anemonen, Krabben, Seesternen und Federwürmern. Sogar einen scheuen Katzenhai bekomme ich vor die Linse. Die Gewässer sind durch viel Sediment getrübt. Die Tauchgänge direkt vom Strand führen in maximal 20 Meter Tiefe.

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Malediven - Juni 2015

 

Zutrauliche Ammenhaie, vorwitzige Netzmuränen, gut getarnte Schleimfische, gefrässige Schildkröten, fein verästelte Weichkorallen, gut schmeckende Stachelmakrelen. Eine Woche mit der Hammerhead II und einer illustren Tauchtruppe südlich des Male-Atolls unterwegs. Eine unfassbare Farbenpracht eröffnet sich in den Riffen.  

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Gozo - April 2015

 

Gozo, die Nachbarinsel von Malta, ist bekannt für Grotten und Höhlen. Vor der Insel findet sich eine bunte Unterwasserwelt. Seepferdchen klammern sich an Gräser, Sepien schweben über den Boden, Anemonen strecken ihre Fangarme in das Wasser. Frühlings-Makroimpressionen aus dem südlichen Mittelmeer.

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Dyp - Deep Down - Tief - Lofoten 2014

 

In der Tiefe - zumindest in Taucherdimensionen - verblassen die Farben. Zuerst wird rot zu grau, bis schliesslich blau verschwindet. Unter dem Licht der Viedo-Lampen an der Kamera eröffnen sich neue Welten. Die Tauchgänge dort hinab in 30 bis 40 Meter Tiefe sind kurz. Die Einblicke sind atemberaubend.   

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Maneter - Jellyfish - Quallen - Lofoten 2014

 

Plötzlich tauchen sie aus dem Tiefblau über einem auf - Quallen. Sie lassen sich treiben, bewegen sich oft knapp unter der Wasseroberfläche, fangen mit ihren Tentakeln Plankton. Die augenlosen Tiere scheinen das Licht der Lampen zu bemerken, einige beginnen intensiv zu leuchten, andere verharren. Jedes Mal ein faszinierendes Schauspiel.  

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Fisk - Fish - Fische - Lofoten 2014

 

Auf meinen ausgedehnten Tauchtouren begegnen mir viele Fische. Manche sind scheu, verstecken sich. Manche liegen reglos auf dem Grund und vertrauen ihrer Tarnung. Für mich jedes Mal eine Herausforderung, mich sachte zu nähern, Zentimeter um Zentimeter, Fokus auf das Auge - auf den Auslöser drücken. 

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Nakensnegler - Nudybranchs - Nacktschnecken - Lofoten

 

Im Garten sind sie verschmäht. Unter Wasser eine Augenweide. Welche Farbenpracht diese oft nur ein bis zwei Zentimeter langen Tierchen mit sich herumtragen, welch unglaubliche Formen! Sie kriechen über Kelp, knabbern an den Pflanzen und Weichkorallen, begegnen sich, fliegen durch das Wasser, klammern sich fest, tänzeln grazil.

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Sjøpølse - Sea Cucumber - Seegurke - Lofoten 2014

 

Pflanze oder Tier? Beim ersten Anblick hätte ich auf eine Pflanze getippt. Sie sieht aus wie ein kleiner Baum mit Ästen, die in feinste Verästelungen übergehen. Damit wird Plankton gefangen. Aber wie gefressen? Ein Ast – oder eben Arm – geht zum Mund, verschwindet dort für Sekunden und kommt wieder raus. Abwechslungsweise einer nach dem anderen.

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Dyk - Diving - Tauchen - Lofoten 2014

 

Nur wenige Meter unter der Oberfläche überrascht eine farbenprächtige Unterwasserwelt. Einsiedlerkrebse stolpern über Muscheln, Schnecken kriechen über die Steine, Seeanemonen fischen sich mit ihren Tentakeln die Nahrung aus dem Wasser. Erste Eindrücke einer Makrotour im fünf Grad kalten Polarmeer er Lofoten.

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Søppel - Waste - Müll - Lofoten 2014

 

Nicht alles, was ich im Wasser sehe, gehört auch dorthin. Aus den Augen aus dem Sinn. Manche Bewohner der Schären und Inseln wählten das Meer als Müllhalde. Autobatterien, Kassettenrekorder, Feldstecher, Fässer, Waschmaschinen, Pinsel, Winkelschleifer liegen auf dem Grund. Salz nagt am Metall. Seeigel und Muscheln haften an Kunststoff.   

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Nordlys - Polar Light - Nordlicht 2014

 

Das Nordlicht ist auch während den wärmeren Monaten des Jahres sichtbar - dunkle Nächte vorausgesetzt. Letztmals sah ich das Himmelsspektakel am 6. April 2014, erstmals wieder am 31. August 2014. Die Kamera «sieht» deutlich mehr Farben als wir. Unsere Augen sind bei Dunkelheit nicht in der Lage, die Farbtöne zu unterscheiden. 

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Svalbard - Spitsbergen - Spitzbergen 2014

 

Noch 1300 Kilometer bis zum Nordpol. Svalbard – wo mehr Eisbären leben als Menschen. Wenn sich bereits im September der Winter sanft über die arktische Inselgruppe legt, fressen die Tiere ihre letzen Fettreserven an, verwelken die Blüten der fragilen Pflanzen, leuchten die Farben gegen das heranschleichende Grau an.    

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Fuglefjell Hornøya - Bird Cliff Hornøya - Vogelfelsen

 

Hornøya ist der nordöstlichste Punkt Norwegens. Auf der Insel brüten Papageientaucher, Krähenscharbe, Alk, Lumme und verschiedene Möwenarten. Wir übernachteten beim Leuchtturm - und erhielten Einblick in das Leben der Vögel, wie sie sich von den Klippen stürzen, mit dem Wind spielen, auf Nahrungssuche fliegen und ihren Nachwuchs füttern. 

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Havsule - Northern Gannet - Basstölpel - Vesterålen 2014

 

Rob vom Tromsø Museum beringt auf einem Vogelfelsen vor der Vesterålen-Inselgruppe junge Basstölpel und führt wissenschaftliche Untersuchungen durch. Das ermöglicht mir  Einblicke in das Leben dieser eleganten Flieger und begabten Fischer. Aus bis zu 40 Metern Höhe stürzen sich die Vögel ins Meer und tauchen bis 15 Meter tief. 

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Havfiske - Deep-Sea Fishing - Hochseefischen - Lofoten

 

Von Januar bis April kommen die Dorsche aus der Barentssee, um vor den Lofoten zu laichen. Bei Wind und Wetter - selten auch Sonnenschein - fahren die Fischer auf das Meer, holen ihre Netze aus der Tiefe. Die Breisund hat eine Quote von 100 Tonnen Dorsch pro Saison. Drei Mann arbeiten auf dem 17 Meter langen Holzboot. 

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Tørrfisk - Stockfish - Stockfisch - Lofoten 2014

 

Dorsche hängen auf den Lofoten zu abertausenden auf Holzgestellen, zusammengebunden an den Schwanzflossen, drei bis vier Monate lang. Unter zuhilfenahme von Salz verlieren die Körper 70 Prozent ihres Gewichtes. Der so konservierte Fisch wird vor allem nach Spanien, Portugal und Italien exportiert und dort zur Delikatesse.

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Die Geschichten zu den Bildern. Hier geht's zum neusten Blog abgetaucht

Robert Hansen                           

abgetaucht in den Weltmeeren

                     

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