Fotos der Woche

Eine Auswahl an Bildern. Hier aus dem Monat Mai

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10. Woche

Manchmal entdecke ich auf meinen Streifzügen unter Wasser auch Tiere, von denen ich keine Ahung hatte, dass sie existieren (das liegt an meinem bescheidenen Wissensstand über die Unterwasserwelt). Diesem Wesen bin ich erst einmal begegnet – zumindest in weisser Farbe. Das Tier kann sich ganz eng zusammenziehen und klebt am Kelp in einer Tiefe zwischen fünf und zehn Metern. Die Tentakel fischen Plankton aus dem Wasser. Diese Art gehört zu den Quallen und ist die einzige Art, die sich am Untergrund anklammert. Die Becherqualle ernährt sich von kleinen Krebstieren, die im Wasser schweben. Lateinische Bezeichnung: Lucernaria quadricornis. Norwegischer Name: Begermaneter. Aufgenommen in einer Tiefe von 7 Metern.  

31. Mai 2014, Nusfjord © Robert Hansen

9. Woche

Seehasen sind spassige Fische. Die wissen, dass ihr Fleisch nicht gut schmeckt. Deshalb sind sie ziemlich zutraulich. Manchmal saugen sie sich an ein Kelpblatt fest. Und einige Exemplare sehen sich in meinem Objektiv als Spiegelbild und flösseln einige Zentimeter vor meinem Fotoapparat umher. 

23. Mai 2014, Hamnøya © Robert Hansen

8. Woche

Anemonen in allen Farben faszinieren mich immer wieder. Dieses Exemplar, rund fünf Zentimeter gross, habe ich im Canyon in Nesland in 8 Metern Tiefe fotografiert. Welche Farbenpracht im Nordatlantik. Wer würde das hier erwarten? 

16. Mai 2014, Nesland © Robert Hansen

7. Woche

Ein Gespensterkrebs, nicht grösser als mein Daumennagel, klammert sich an ein Kelpblatt. Plötzlich taucht ein zweiter Krebs im Sucher meiner Kamera auf. Unheimlich faszinierend. Siehe auch meinen Blog dazu.

10. Mai 2014, Ballstad © Robert Hansen

6. Woche

«Ménage à trois». Wer gehört hier wohl zum wem? Gemächlich kriechen die Tierchen über Wasserpflanzen und knabbern diese ab. Sechs verschiedene Sorten Nacktschnecken habe ich bislang entdeckt. Eine Herausforderung, diese auch fotografisch einzufangen. Die Keplblätter bewegen sich im wogenden Meer, auch auf zehn Metern tiefe. Frei schwebend mit der Fotoausrüstung in der Hand, an einer Steilwand, die im danklen Schwarz entschwindet, direkt vor Ballstad. Zwei bis drei Zentimeter lang sind diese farbenprächtigen Kreaturen. Fotografiert in 8 Metern Tiefe. 

3. Mai 2014, Ballstad © Robert Hansen

Die Geschichten zu den Bildern. Hier geht's zum neusten Blog abgetaucht

Robert Hansen                           

abgetaucht in den Weltmeeren

                     

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